Vereinsgeschichte

15.August 1953 : Der MSC Gefrees wird von 13 Personen gegründet.
3 Wochen später zählte unser Verein 50 Mitglieder!

1953: 1.Veranstaltung, Geschicklichkeitsfahrt „Quer durch die Reuth“.
1954: Der „Clubabend“ wird als regelmäßiger Treff für Vereinmitglieder eingeführt.
1955: Gründungsmitglied Georg „Schorsch“ Herrmannsdörfer wird Schatzmeister, für 42 Jahre.
1957: Gründung der Motorsportvereinigung Fichtelgebirge mit den Clubs Sparneck, Höchstädt, Selb und Marktleuthen. Ehrenmitglied Karl Preißinger ist treibende Kraft.
1958: Das erste „Elefantentreffen“ wird auf dem „Weißenstein“ veranstaltet. Karl-Heinz Jung und Norbert Przybilowicz setzen sich in den Folgejahren für regelmäßige „Treffen“ ein und ermöglichen somit, dass die Veranstaltung bis heute erhalten geblieben ist.
1959: Anschluß an den Deutschen Motorsport Verband (DMV).
1964: Die Motorsportvereinigung Fichtelgebirge löst sich auf. Namensänderung in „Motorsportclub Gefrees-Fichtelgebirge“. Fritz Kreuzer wird 1.Vorsitzender. Es sind nur 8 Personen auf der Hauptversammlung anwesend.
1967 Erster Gelände-DM-Lauf, die „6.DMV-Fichtelgebirgs-Zuverlässigkeitsfahrt“. Weitere finden 1969, 1970 und 1973 statt. Der erste „Clubkurier“ – das Informationsblatt für Mitglieder – erscheint. Erste Tages- und Nachtorientierungsfahrten für PKW werden 1967 und in den Folgejahren abgehalten.
1968: Anschluß an den Bayerischen Motorsport-Verband
1970: Fahrer des MSC stellen für BMW-Motorräder einen Rekord über 1000 Kilometer auf.
1971: Erste Motorradausstellung in der Stadthalle. Ca. 5.000 Besucher. Erstmals wurde eine Sternfahrt nach Gefrees ausgerichtet. Kalli Reichel holt sich die erste Goldmedaille bei den Sixdays (weitere folgen 72-74)
1972: Erster Trial-EM-Lauf in Gefrees. Weitere EM-Trials fanden 1996 und 2011 statt. Das olympische Feuer wird von Motorradfahrern des MSC Gefrees eskortiert.
1973: Kalli Reichel schlägt beim Gelände-DM-Lauf in Gefrees die Deutsche Spitze.
1974: Erster (noch innoffizieller) Trial-WM-Lauf in Gefrees. Weitere folgen (1976, 1978, 1981, 1983, 1989, 1993, 2000, 2005 und 2011). Das „Elefantentreffen“ zieht um auf den Waldstein.
1976: Das Übungsgelände im Bereich der sog. „Hügelwiese“ wird erstmals genutzt.
1977: Das „Elefantentreffen“ findet auf dem Gelände des Freibades Gefrees ein neues zu Hause.
1978: Der MSC Gefrees feiert sein 25-jähriges Jubiläum.
1979: Eine neue Jugendguppe entsteht. Uwe Liebig, Werner Mühl, Michael Opel und Peter Przybilowicz sind für lange Zeit in vorderster Front aktiv.
1986: Die DMV-Deutschland-Trophy gastiert mit einer Bergprüfung von Gefrees nach Gottmannsberg. Fahrtleitung der Trophy: Die Gebrüder Jung vom MSC.
1987: Petra Hartauer übernimmt von Fritz Kreuzer das Amt des 1.Vorsitzenden.
1989: Der erste Trial-WM-Lauf unter der neuen Vereinführung findet unter starken Dauerregen und unter spärlicher Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Nach dem Abriß des Freibades organisiert der Club das „Elefantentreffen“ weiter in Zelten und mit hohem organisatorischen Aufwand.
1991: Petra Hartauer wird von Uwe Liebig als 1.Vorsitzender abgelöst. Eine „neue“ Jugendära soll eingeläutet werden. Volker Thürnau zählt 12 jugendliche Fahrer in seiner Jugendgruppe.
1993: Jordi Tarres gewinnt nach 1989 das zweite Mal in Gefrees ein WM-Trial und tut dies somit dem Briten Martin Lampkin (Vater von Dough Lampkin) gleich.
1995: Uwe Liebig gibt die Vereinsführung berufsbedingt an Petra Hartauer für 4 Jahre ab und wird 1999 erneut zum Vorsitzenden des MSC Gefrees gewählt.
1997: Georg Herrmannsdörfer gibt das Amt des Schatzmeisters nach 42 Jahren an Walter „Pollux“ Neumann ab und wird zum Ehrenschatzmeister ernannt. Der MSC Gefrees beteiligt sich am 1.Gefreeser Weihnachtsmarkt.
1998: Der Auto-Slalom-Sport kehrt unter Federführung von Hans-Günter Kraus und Werner Mühl nach Gefrees zurück.
2000: Erstmals finden an einem Wochenende zwei WM-Trials in Gefrees statt. Der immense organisatorische Aufwand wird durch die junge und motivierte Mannschaft hervorragend gemeistert und läßt kritische Stimmen zu diesem Mamutprojekt verstummen.
2001: Jugendleiter Andreas Heißinger zählt in seiner Jugendgruppe 21 Mitglieder. Die MSC-Website wird gestaltet und geht ans Netz.
2002: Der MSC Gefrees kauft mit tatkräftiger Unterstützung von Bürgermeister und Ehrenmitglied Rudolf Ruckdeschel, Walter Neumann und Uwe Liebig von der Kulmbacher Brauerei das Gebäude an der Jahnstraße als Vereinsheim.
2003: Das 50-jährige Jubiläum des Vereins wird im Beisein von zahlreichen Ehrengästen und bei vollbesetztem Saal der Stadthalle gebührend gefeiert.
2005: Wieder ist die Trial-Weltelite für ein Wochenende in Gefrees zu Gast und sorgt beim Gefreeser Publikum für ein unvergeßliches Ereignis. Die Arbeit des MSC Gefrees wird von der gesamten Trialwelt gelobt.
2006: Erstmals veranstaltet der MSC wieder eine Orientierungsfahrt und versucht diese traditionelle Sparte wieder mit neuem Leben zu füllen.
2008: Nach 6 Jahren Bauzeit und nach Abschluss der Innenausbauarbeiten wird das Clubheim des MSC mit zahlreichen Ehrengästen feierlich eingeweiht.
2010: Auf dem Gelände der Hügelwiese findet die ersten beiden Classic-Trials in Gefrees statt. Das Dach des Clubheims wird erneuert und eine Photovoltaikanlage wird installiert.
2011: Wieder kehrt die Trial-Europa- und Weltelite nach Gefrees zurück und bestreitet erstmals in der Geschichte des MSC zwei unterschiedliche Prädikate an einem Wochenende. Unzählige Zuschauer bestaunen die Aktionen der Trialstars und verwandeln unser Fichtelgebirgsstädtchen in eine riesiges Trialfestival.
2013: Der MSC Gefrees-Fichtelgebirge feiert sein 60-jähriges Bestehen. Mit zahlreichen Veranstaltungen, Aktivitäten und einer Jubiläumsfeier wird der bewegten Geschichte unseres MSC gedacht. Als Höhepunkt des Jubiläumsjahres werden 2 Läufe zur Deutschen Jugend-Trial-Meisterschaft veranstaltet.
2014: Nach langer Krankheit verstirbt unser Ehrenvorsitzender und langjähriger Vorstand Fritz Kreuzer am 15.August, dem Gründungstag des MSC. Der MSC Gefrees verliert mit ihm den Vater der großen Veranstaltungen und Erfolge.
2015: Mit dem 5. + 6.DMV Fichtelgebirgs-Classic-Trial gedenkt der MSC Gefrees seinem Vordenker und Macher Fritz Kreuzer, sowie dem im März verstorbenen Trial-Urgestein und Jugend-Trainer Karl-Heinz Püschel. Teilnehmer am „Fritz Kreuzer Gedächtnis-Trial“ und dem Karl-Heinz Püschel Memorial“ ist der erste Sieger eines Gefreeser EM-Trials, Mick Andrews.
2016: Anlässlich der 650-Jahre-Feier von Gefrees finden am 28.+ 29.Mai zwei Läufe zur Trial-WM statt. Der 9-fach Outdoor-Trial-Weltmeister Antonio „Toni“ Bou aus Spanien gewinnt vor 4000 Zuschauern an beiden Tagen und ist somit der erste Fahrer, der dreimal in Gefrees siegte.